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VLN 1 2015
Tragischer Start in die VLN-Rennsaison 2015
Das erwartete Wetterchaos blieb aus und das Training konnte morgens auf trockener Strecke gestartet werden. Einzig die Außentemperatur blieb während des gesamten Tages einstellig. So rollten alle 3 Audi TT des S-Pace Racing Teams (Roman Löhnert´s Cup Astra war leider nicht am Start) pünktlich um 8:30 auf die Strecke und nahmen das Training auf. Die ersten Piloten in den Autos hatten eine freie Strecke und konnten tolle Trainingszeiten erzielen, die, wie sich im weiteren Trainingsverlauf herausstellte, auch für die Startaufstellung relevant sein sollten. Thomas Wasel schaffte mit seinem neuen Audi TTRS eine beste Zeit von 8:55,626 (Startplatz 3), nur 0,4s hinter dem 2. platzierten LMS Audi TTRS (Schmid, Niederberger, ´Tiger´). Elmar Deegener verbuchte in seinem TTRS als 4. Platzierter eine Zeit von 8:59,783 und Dirk V. erzielte im ´alten´ Audi TTS eine 9:02,863 und damit Startplatz 5. Auf der Strecke hatten sich dann einige Unfälle ereignet, in denen es Doppelgelb-Bereiche gab, die bis zum Ende des Trainings Bestand hatten. Damit war für die anderen Fahrer an eine Zeitenjagt nicht mehr zu denken und man beschränkte sich auf das abspulen der Pflichttrainingsrunden. Trainingsschnellster in der Klasse SP3T war an diesem Tag Markus Oestreich (Audi TTRS) mit 8:47,181.
Pünktlich um 12:00 wurde das Rennen gestartet. Die Startfahrer waren im ´Wasel´ TTRS (Startnummer 333) Matthias, im schwarzen TTRS (Herbie, Startnummer 331) saß Markus Löhnert und im TTS (Startnummer 332) drehte Dirk am Volant. Beim fliegenden Start schaffte Matthias es den 2. Platz zu übernehmen und auf der Position auf die Nordschleifenrunde zu gehen. Markus Löhnert folgte auf Platz4 direkt dahinter Dirk auf Platz 5. Doch schon nach der Hälfte der 1. Runde hatte Matthias einen Reifenschaden hinten links zu beklagen (es gab übrigens ungewöhnlich viele Reifenschäden in der Anfangsphase des Rennens!) und musste seinen Renner vorsichtig zur Box zurückbringen, um den Schaden beheben zu lassen. So passierten nach der 1. Runde Markus Löhnert als 3. und Dirk als 4. platzierte Fahrer die Ziellinie. In den folgenden Runden schenkten sich die Beiden nichts und fuhren fast identische Rundenzeiten. (Beide schafften als schnellste Runde eine (8:58 er Zeit!). In der Zwischenzeit hatte Matthias das Rennen nach erfolgter Reparatur wieder aufgenommen und hetzte der Meute hinterher. In der 5. Rennrunde übernahm Dirk sogar den 3. Platz und alle im Team bereiteten sich schon auf einen ´Doppelboxenstop´ der beiden Fahrzeuge vor, als die Rennleitung wegen eines schweren Unfalls im Streckenabschnitt Flugplatz das Rennen mit der roten Flagge unterbrach. Wie sich dann heraus stellte, waren die Folgen dieses Unfalls so schwerwiegend (1 toter Zuschauer, mehrere verletzte Zuschauer), dass die Rennleitung das Rennen abbrechen musste.
Die sportlichen Ergebnisse treten unter dem Eindruck der Geschehnisse vollkommen in den Hintergrund. Das gesamte Team ist geschockt von den Ereignissen und in Gedanken bei den betroffenen Personen und Familien.
Hallo liebes S Pace Racing Team,
erst muss ich mich mal umgewöhnen, dass Elmar nicht mehr bei Raeder fährt. Aber ihr seit mit Abstand die beste Alternative.
Nach langer Pause muelde ich mich also mal wieder zu Wort. Am Ring sieht es ja für uns Fans gerade nicht besonders prächtig aus. Die Unfälle am Samstag haben die Stimmung auf den Nullpunkt gebracht. Leider passt die Optik eures neuen TTRS nahtlos in diese Beerdigungsstimmung. Das Auto sieht auf der Strecke einfach Scheiße aus. Schwarzes Auto auf schwarzem Grund, geht gar nicht. Waren die Autos bei Raeder auch nicht gerade Design-Ikonen, so waren sie doch eigenständig und unverwechselbar. Bevor die Saison richtig los geht, müsst ihr da noch mal ran. Bitte Bitte Bitte !!!
Gruß Frank